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Westfalen-Blatt, 16.09.2009







Chemnitzer Morgenpost, 13.08.2009







Freie Presse, 07.08.2009







Western Mail, Heft 07/2009







suedkurier.de, 19.05.2009







Badische Zeitung, 17.05.2009


"BANDANA" IM FOLKTREFF

Countrysongs aus einer anderen Welt

"Bandana" nennt sich die Gruppe, die beim Folktreff ihr Publikum mit Songs von Johnny Cash begeisterte. Bandana, das ist das Halstuch, mit dem sich die Cowboys vor Staub sch�tzen. Zwar trug keiner der Musiker ein solches Tuch, aber Cowboystimmung kam trotzdem auf.

BONNDORF. "Bandana" nennt sich die Gruppe um den S�nger Andreas Matthes, die am Freitag beim Folktreff ihr Publikum mit Songs von Johnny Cash begeisterte. Bandana, das ist das Halstuch, mit dem sich die Cowboys vor Sand und Staub sch�tzen. Zwar trug keiner der Musiker ein solches Tuch, aber Cowboystimmung kam trotzdem auf, schon mit den ersten Takten der Musik.

Ein von Kontrabass und Schlagzeug getriebener galoppierender Rhythmus verwandelte das Foyer der Bonndorfer Stadthalle in einen virtuellen Western-Saloon, wie er in John-Wayne-Filmen nicht eindrucksvoller dargestellt sein k�nnte. Zwar fehlten bei dem Bonanza-Sound die echten Pferde, daf�r gab es einen ganz in Schwarz gekleideten S�nger mit ebenso schwarzer Bassstimme, der dem 2003 verstorbenen Johnny Cash, dem ber�hmten "Man in Black", eine Wiedergeburt bescherte. Ein Revival also, eine durchaus gewagte Sache angesichts der �berragenden Bedeutung dieser Country-Legende.

S�nger Andreas Matthes und seine Begleiter beschr�nkten sich deshalb ganz bewusst auf die Zeit, als Johnny Cash bei Sun Records unter Vertrag stand, jener Plattenfirma, die damals auch Elvis Presley betreute. Es war die Zeit von 1955, seiner ersten Ver�ffentlichung zusammen mit den "Tennessee Two", Luther Perkins und Marshal Grant, bis 1967, dem Jahr, in dem Cash sich das Leben nehmen wollte und eine wilde Phase von musikalischer Kreativit�t, Erfolgsrausch und Drogenmissbrauch zu Ende ging..

Die Hits aus jener Zeit wirken heute zum Teil weit entfernt. Die nachdenklichen Texte �ber die M�hsal des Lebens auf dem Lande (How high is the water, momma), �ber Liebe (Ring of fire) und Einsamkeit (There you go, I still miss someone), �ber die Sehns�chte der Jugend (Hey Porter) ebenso wie �ber ihre Fehltritte (Folsom prison blues), all diese Texte scheinen aus einer anderen Zeit und einer anderen Welt zu kommen, doch mit der t�nzerisch lockeren musikalischen Umsetzung kamen sie auch bei den Zuh�rern in Bonndorf an. Dazu trug der rhythmische Drive der Band ebenso bei wie der Gesang des tief dr�hnenden und bei den Ansagen leicht s�chselnden Andreas Matthes, bei dem man sich immer wieder fragte, wo er das gewaltige Stimmvolumen herholt. K�rpervolumen jedenfalls ist es nicht, das brachte eher Bassist Bodo Martin mit, der allerdings eher f�r die nicht verbalen Spa�einlagen zust�ndig war - abgesehen davon, dass er neben Oliver Sachs am Schlagzeug und Markus Lang an der Rhythmusgitarre f�r einen angemessen satten Sound sorgte. Der m�ndete zwar nicht sofort in begeistertes Mitklatschen, auch wenn der kaugummikauende Spa�vogel am Stehbass dies wiederholt mit weit ausholender Geste einforderte, aber nach und nach gewann doch die dr�ngende Suggestivit�t des Country-Rhythmus die Oberhand. Erg�nzend kam gelegentlich die S�ngerin Miriam Spranger in der Rolle von Cashs Ehefrau June Carter Cash zum Einsatz.

Alles in allem wurde der Abend dann auch f�r jene, die Johnny Cash nicht in ihrer CD-Sammlung haben, zum nachhaltigen Ereignis. Und die richtigen Fans bekamen nach dem offiziellen Teil des Programms im Rahmen eines kleinen Wunschkonzerts noch ihre Lieblingshits auf Zuruf nachgeliefert. Andreas Matthes bewies dabei, dass er sich bestens im Repertoire des Johnny Cash auskennt. Aber als es schlie�lich auf Mitternacht zuging, mussten er und seine Band dann doch endlich zum Schluss kommen. Auch wenn im Publikum nicht wenige gern noch mehr geh�rt h�tten. (Gerhard Wiese)






Medien Mittweida, 19.03.2009


Von: Jan Holubek

Sound of Johnny Cash
"BANDANA" begeistern Studenten

Mit �ber 280 Auftritten seit 2002 sind "BANDANA" die meistgebuchte Johnny Cash Tribute Band Deutschlands. Am 18. M�rz stand auch der Mittweidaer Studentenclub auf ihrem Terminplan. medien-mittweida.de sprach mit der Coverband �ber ihr au�ergew�hnliches Konzept.

Es dauert nicht lang und die Besucher lassen sich von der Countrymusik mitrei�en. Sie klopfen und klatschen zum Takt der Musik und tanzen im gut gef�llten Studentenclub. Von "Cry Cry Cry" �ber "Ring of Fire" und "Walk the Line" bis hin zu "Hurt" � das Repertoire von "BANDANA" ist gro�. Dabei spielen sie ausschlie�lich Songs, die ihr Idol Johnny Cash entweder live gespielt oder auf Tontr�gern ver�ffentlich hat. Der S�nger mit der rauen Stimme und den kritischen, unkonventionellen Texten hat es besonders Bandleader Andreas Matthes angetan. Schon seit 2001 besch�ftigt er sich mit dem Leben und der Musik des "Man in Black". Deshalb kann er fast alle Musikw�nsche aus dem Publikum erf�llen.

Ungew�hnlicher Tourplan

Ein Blick in den Terminplan der Coverband erstaunt: Auf der Liste stehen nicht nur Saloons und Country-Festivals, sondern Events und Locations jeglicher Art. Darunter befinden sich Punkkonzerte, Hochzeiten, Golfpl�tze, Kirchen und sogar Gef�ngnisse.






Märkische Allgemeine, 02.03.2009


COUNTRY: �Man in Black� aus Sachsen
Die Coverband Bandana lie� ihr Idol Johnny Cash in der Kulturscheune Thyrow wieder auferstehen

THYROW - Stets ganz in Schwarz, die Gitarre l�ssig geschultert, trat die Country-Ikone Johnny Cash vor sein Publikum. Er sang mit rauer Stimme von Gott, der Liebe, dem Wilden Westen, aber auch von den Armen, Unterdr�ckten und Ausgesto�enen. 2003 segnete Johnny Cash im Alter von 71 Jahren das Zeitliche. Doch echte Legenden sterben nie. Mit der Coverband Bandana feierten Fans in der rappelvollen Thyrower Kulturscheune die Wiedergeburt des unvergesslichen Country-Barden.

Mit Bodo Martin (Kontrabass), Oliver Sachs (Drums) und Markus Lang (Gitarre) will Bandleader Andreas Matthes das Original so stilecht wie m�glich her�berbringen. Er selbst mimte, komplett in schwarz geh�llt, den Altmeister Cash h�chstpers�nlich. Warum �The Man in Black� Cash auf der B�hne ausschlie�lich Schwarz trug, erkl�rte Matthes gerne: �Cash wechselte die Farbe so lange nicht, bis alles B�se, S�ndhafte und Gottlose von der Welt verschwunden ist!�.

Neben dem schwarzen Dress f�r die Cash-Reinkarnation stimmten auch weitere Details: so biss Bodo Martin seinen Kaugummi wie dereinst Cashs Bassist. Dass Bandana das Original so perfekt wie m�glich imitieren will, bezeugte auch Miriam Sprangers Auftritt. Sie �bernahm den Gesangspart, den einst Cashs Ehefrau June Carter ausgef�llt hatte.

Was den Cash-Sound der aus dem s�chsischen Burgst�dt stammenden Coverband jedoch besonders authentisch wirken lie�, war Matthes' tiefe volumin�se Stimme � was �berraschte, da der hagere junge Mann offensichtlich kaum Resonanzk�rper mitbringt. Lediglich der etwas rauchige, verlebte Klang des drogenerfahrenen Originals fehlte.

�Echt Wahnsinn, wie nahe Matthes an den wahren Cash herankommt!�, freuten sich zwei �ltere cowboybeh�tete Herren mit Western-Jacke und spitzen Lederstiefeln.

Zwar spielte Bandana wie Cash selbst lieber die nachdenklich-melancholischen Songs, doch durften die Publikumslieblinge nicht fehlen. Mit den legend�ren Superhits �Ring of fire� und �Walk the line� brachte die Band die Stimmung auf den Siedepunkt. (Von Andrea Keil)